Wir sind Sylvia & Simon, ein Fotografenpärchen aus Österreich. Wir freuen uns riesig heute auf Nina’s Blog einen Gastbeitrag zum Thema „Weiterentwicklung in der Fotografie trotz Fulltime-Job“ schreiben zu dürfen. Seit ca. einem Jahr sind wir aktiv in der Portraitfotografie unterwegs und haben seither schon einige aufwendige Shootings organisiert. Viele von euch, so auch wir, haben einen 40-Stunden Job und betreiben die Fotografie nebenher als Hobby oder nebenberuflich. Wir wollen heute ein paar Tipps mit euch teilen die uns geholfen haben und heute noch helfen schnell Neues zu lernen und die Community wachsen zu lassen.

  • Fotografiert so viel und so oft es geht. Für alle, die Shootings nur am Wochenende machen können, empfiehlt es sich, die Abende unter der Woche für Bildbearbeitung, Organisation und Weiterbildung zu nutzen. Es gibt unendliche Quellen im Internet wo man Wissen finden kann. Hier ist wichtig: Wer kein Ziel hat, kann auch nicht ankommen. Setzt euch kleine Zwischenziele. Was für Shootings wollt ihr als nächstes umsetzen? Welche neue Technik wollt ihr lernen? Dann könnt ihr gezielt nach Looks und Tutorials zu diesem Thema suchen und sie direkt praktisch umsetzen.
  • Community aufbauen. Damit kann man nicht früh genug anfangen und über sämtliche Sozial-Media Kanäle und Foren ist das heutzutage auch einfacher denn je. Hier ist wichtig: Aktiv und offensiv sein. Traut euch ruhig und sucht nach Models, die ebenfalls am Beginn stehen. Passt aber auf, dass ihr eurer Ziel nicht aus den Augen verliert. Gezielt posten, teilen und wieder ausloggen, so verschwendet man keine Zeit.
  • Keine Mühen scheuen. Es gibt unendlich viele Fotografen, ihr müsst euch von Anfang an von den anderen unterscheiden. Bastelt Blumenkränze, sucht die tollsten Locations, leiht euch Kostüme aus. So lassen sich viele Models auf euch ein, die sich bei einer simplen „suche Model zum Üben“- Anfrage niemals gemeldet hätten. Außerdem kommt ihr so zu außergewöhnlichen Bildern, die wiederrum mehr Leute auf eure Seite locken.
  • Raus aus dem Schneckenhaus. Gerade wenn man die Fotografie in Eigenregie lernen will, muss man sich auch selbst darum kümmern, dass etwas passiert. Hört auf zu denken ihr macht dies oder jenes, wenn ihr gut genug seid oder Zeit dafür habt. Macht es sofort. Genau mit diesem Vorsatz ist übrigens auch dieser Beitrag hier gelandet. Klar wäre es super eine Facebook Seite oder einen Blog täglich zu pflegen. Je mehr Zeit man investiert, desto mehr passiert auch. Wir wissen leider, dass das nicht immer möglich ist, trotzdem lässt sich schon einiges erreichen wenn man kontinuierlich dran bleibt.
  • Effizienter werden. Ein detaillierter TFP-Vertrag den man vorab verschickt spart schon mal 30min. Außerdem haben wir die Erfahrung gemacht, je genauer eure Vorgaben, desto besser. Schreibt genau was ihr für ein Shooting machen wollt und was man dafür alles braucht. Mit der Zeit entwickelt ihr eine Routine wie ihr eure Shootings umsetzt und was euch am meisten Spass macht.

Wie managt ihr euren Alltag mit der Fotografie und was hilft euch, organisiert zu bleiben? Wir freuen uns über eure Kommentare.

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